Welten zwischen Arm und Reich
Teilhabe und Gerechtigkeit ... Für alle erreichbar?
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weltweit immer mehr. Innerhalb der
Industriegesellschaften ebenso wie in Gesellschaften armer oder sich entwickelnder Länder klafft
eine weite Spanne zwischen Wohlstand und der Macht der Reichsten und der Ohnmacht der
Ärmsten. Die Millenniumziele für das Jahr 2010 werden durch die aktuelle Weltwirtschaftskrise in
eine ferne Zukunft gerückt.“
Gibt es Konzepte, die diese Entwicklung verhindern können?
VIDEO
Plan Verde
Präsentation des Konzepts in Springe
Bildungszentrum Springe in Deutschland. Fachliche Referate und Dialoge im
Rahmen der Millenniums - Kampagne der Vereinten Nationen.
Das Thema: „Welten zwischen Arm und Reich.“
Hochkarätige Teilnehmer, die wie die frühere SPD-Politikerin und Ministerin
Heidi Merk engagiert in Organisationen wie Amnesty International und der
Entwicklungspolitik tätig sind. So pragmatisch wie der Veranstalter des
Seminars, das Oldenburger INEP – Institut. Das hat den Initiatoren des Projekts
Plan Verde inzwischen angeboten, bei der Umsetzung des Konzepts in Peru zu
helfen.
Der gemeinnützige Verein Plan Verde präsentiert sein Vorhaben in einem
geeigneten Umfeld, findet Gehör und aufmerksames Interesse. Sinnvolle Hilfe
zur Selbsthilfe in Armutsgebieten, so die Politikerin und INEP -
Beiratsvorsitzende Heidi Merk, begünstigt am Ende auch die Geberländer:
Im Hauptreferat ging Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker auf den Zusammenhang
von Klima, Umwelt, Armut und Reichtum ein. Der engagierte
Naturwissenschaftler ist Mitglied des Club of Rome, Sohn des
Universalgelehrten Carl-Friedrich von Weizsäcker und Neffe des früheren
deutschen Bundespräsidenten, Richard von Weizsäcker.
Projekte wie Plan Verde sind geeignet, regional der katastrophalen
Bodenerosion zu begegnen und damit langfristig auch das Klima positiv zu
beeinflussen. Wer sich dafür einsetzt, die durch Raubbau entstandenen Wüsten
zu begrünen, der muss die Zivilgesellschaft in die Projekte einbeziehen, fordert
Heidi Merk:
Ausgewiesenes Fachwissen und internationale Erfahrung haben die aus
Hannover stammenden Initiatoren des Projekts Plan Verde ermutigt, mit Neem-
und Moringabäumen im Norden Perus der Verwüstung entgegen zu wirken. Die
ersten Erfolge sind sichtbar und damit nachprüfbar.
„Plan Verde zählt zu den Projekten, die der weit geöffneten Schere zwischen
Wohlstand und Macht auf der einen und Armut und Not auf der anderen Seite
entgegen wirken kann.
Die Referate und Erkenntnisse der Teilnehmer dieser Veranstaltung des
Oldenburger INEP-Instituts und der Hans Böckler Stiftung in diesen deutschen
Bildungs- und Tagungszentrum haben jedenfalls die zwingende Notwendigkeit
solcher und vergleichbarer Konzepte und Aktionen bestätigt.“
Ohne Unterstützung aber kann das Projekt nicht wachsen. Die Initiatoren haben
längst ihre privaten Rücklagen in das Vorhaben investiert. Es bedarf also
internationaler Spendenbereitschaft, um aus den Pflänzchen Wälder zu ziehen.
Damit grüne Landschaften Lebensgrundlagen schaffen, damit Existenzen
nachhaltig gesichert werden können.
Gunter Hartung
Plan Verde e.V.
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